Vorstellung und Konditionen für Restaurants


Der Service und das Kollektiv

Unser Essenslieferdienst und unser Kollektiv sind unmittelbar nach dem Exit von Deliveroo aus dem deutschen Markt im August 2019 als Initiative von ehemaligen Deliveroo-Kurier*innen entstanden. Nach einem analogen Anfang arbeiten wir ab Januar mit CoopCycle zusammen. CoopCycle ist ein Verein aus Paris, der eine Essenslieferdienst-Plattform für selbstverwaltete Kurier*innen entwickelt hat. Hier kannst du dir unsere Coopcycle-Plattform anschauen und sie ausprobieren: kolyma2.com! Wir möchten einen guten Service, das heißt eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung der Bestellung anbieten. Als Betreiber unserer eigenen Food Delivery Platform achten wir vor allem auf Qualität bei der Auswahl unserer Partner-Restaurants. Viele von uns leben vegan und vegetarisch und wir möchten dieses Angebot auf unserer Plattform besser repräsentiert sehen. Etwas gut zu tun und dabei Gutes tun: das ist auch unsere Mission. Wir versuchen eine partizipative, selbstbestimmte und transparente Struktur aufzubauen. Zudem möchten wir wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig arbeiten: wir liefern nur mit Fahrrädern also ganz Co2-Neutral und wir haben vor, ein Zero-Waste-Essenslieferdienst zu werden, um die Wunde der Einwegverpackungen bei den Essensliefersdiensten zu heilen. Am 20. September 2019 zum General-Strike von #fridaysforfuture haben wir nur mit wiederwendbaren Behältern geliefert und es hat sich sehr gut angefühlt: wir möchten das dieses gutes Gefühl unser Alltag wird. Zu unserer Rechtsform: ab dem 1. Juli arbeiten wir als autonomes Projekt innerhalb der SMart Genossenschaft, die rechtlich der eigentliche Betreiber der Plattform und des Essenslieferdienstes ist.

Wir etablieren uns jeden Tag mehr in der Stadt als glaubwürdige Alternative zum großen Monopolisten.



Business Model & Deal

Ein paar Worte über unser Geschäftsmodell. Unser Ziel ist um die 30€ Brutto pro Kurier*in pro Stunde zu erwirtschaften: das ist der Preis auf dem Markt einer professionellen Radkurier*in. Dieses Ziel zu erreichen, würde es ermöglichen uns fair zu bezahlen und eine wirtschaftlich nachhaltige Struktur aufzubauen. Wir rechnen langfristig mit durchschnittlich drei Bestellungen pro Stunde pro Kurier. Das bedeutet, dass für jede Bestellung 10€ erwirtschaften müssen, da wir nicht auf den Millionen von Investoren sitzen. Wir sind experimentierfreudig und dafür offen, unser Geschäftsmodell zu überdenken und andere Ansätze auszuprobieren. Das vorausgesetzt kommen wir endlich zu den Konditionen. Die Restaurateur*innen können grundsätzlich ihre Bedingungen selbst bestimmen und zusammenbasteln aber wir haben die Mindestgrenze, die wir pro Bestellung bekommen sollten auf 9€ pro Lieferung festgesetzt. Diese mindestens 9€ pro Bestellung setzen sich aus den 4 Parametern zusammen, die wir in unserer Coopcycle-Plattform einstellen können und zwar:

  1. Eine feste Liefergebühr, die von den Kundinnen getragen wird: bei den meistens Restaurants sind es 3 €, aber einige haben sich für eine höhere Liefergebühr entschieden bis zu 7€;
  2. Eine mögliche feste Liefergebühr, die vom Restaurant bestimmt wird: aktuell zwischen 0€ und 4€;
  3. Eine Provision als Prozentsatz auf dem Bestellwert: aktuell zwischen 0% und 30%;
  4. Der Mindestbestellwert: aktuell zwischen 10€ und 30€; je nachdem wie die anderen Parameter eingestellt sind
Die Preise der Gerichte in der Plattform können erhöht werden: das ist den Restaurateuri*nnen überlassen. Ein Prozentsatz auf dem verkauften Essen ist nicht obligatorisch, wäre aber schön. Mindestens 10% vor allem in dieser Anfangsphase würde uns schon freuen. Die Konditionen können jederzeit von dir geändert werden. Hier einige Beispiel-Modellen, die unsere Partner-Restaurants für sich gewählt haben:

  1. 3€ Liefergebühr Kunde, 0€ Liefergebühr Resto, 20% Provision, 30€ Mindestbestellwert;
  2. 3€ Liefergebühr Kunde, 0€ Liefergebühr Resto, 30% Provision, 20€ Mindestbestellwert;
  3. 3€ Liefergebühr Kunde, 4€ Liefergebühr Resto, 10% Provision, 20€ Mindestbestellwert;
  4. 7€ Liefergebühr Kunde, 0€ Liefergebühr Resto, 12% Provision, 17€ Mindestbestellwert.

Die Bezahlungen in der CoopCycle-Plattform werden durch Stripe (www.stripe.com) abgewickelt und daher braucht das Restaurant einen Stripe Account. Der Anteil für das Restaurant und der Anteil für unsere Kooperative werden automatisch getrennt und auf die jeweiligen Stripe Accounts überwiesen. Die Stripe-Gebühren werden vom Restaurant getragen: https://stripe.com/de/pricing . Die Kund*innen können mit Kreditkarte oder mit Giropay bezahlen. Wir bieten als Standard-Lieferradius 3 km, also viel größer als der Lieferradius des Monopolisten. Wir können auch asymmetrische Zonen einstellen, falls eine nicht kreisförmige Liefergebiet für dein Restaurant sinnvoller ist. Breitere Liefergebiete mit variablen von der Distanz abhängigen Liefergebühren lassen sich in der Plattform ebenfalls einstellen. Die Bestellungen werden per App an dich übermittelt. Die CoopCycle-App ist verfügbar sowohl als Webanwendung als auch als mobile Anwendung: für Android und für Apple Geräte. Wir passen trotzdem immer auf, vor allem am Anfang, dass du keine Bestellung verpasst. Wenn du innerhalb von wenigen Minuten die Bestellung nicht angenommen hast, dann benachrichtigen wir dich oder das Personal persönlich. Es ist auch möglich einen Bluetooth-Drucker zu verbinden, um den Bon mit der Bestellung zu drucken. Du kannst die Bestellung auch ablehnen, und dein Resto jederzeit schließen. Du kannst auch deine Öffnungszeiten innerhalb unserer Öffnungszeiten, jeden Tag von 12 bis 22 und am Wochenende von 10 bis 22 selber bestimmen. Wenn du uns deine Kontaktdaten, e-Mail und Telefon, zukommen lässt, können wir in wenigen Minuten dein Restaurant in der Plattform einrichten, damit du dir die das Ganze testweise anschauen kannst: ganz unverbindlich. Für alle möglichen Fragen stehen wir natürlich zur Verfügung, per mail hello@kolyma2.de oder telefonisch 0175 9920141 erreichen. Wir freuen uns auf dich! Dein AMRAS Pop Up Kollektiv

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